Lill Tschudi

Lill Tschudi (2. September 1911 – 19. September 2004) war eine Schweizer Künstlerin, Grafikerin und Illustratorin.

Sie war Schülerin von Claude Flight an der Grosvenor School of Modern Art. Außerdem studierte sie an der Académie André Lhote, an der Académie Ranson bei Gino Severini und an der Académie Moderne in Paris bei Fernand Léger.

Lill schuf über 450 Linolschnitte, 500 Aquarelle und über 200 Ölgemälde. Ihre Kunstwerke wurden im Metropolitan Museum of Art in New York, im British Museum in London, in der Graphischen Sammlung der ETH Zürich und in verschiedenen Museen in angelsächsischen Ländern ausgestellt.

Insbesondere ihre Linolschnitte aus der Mitte der 30er Jahre, wie beispielsweise «Tour de Suisse», erlangten aufgrund der Komplexität und Schönheit ihrer Kunst große Popularität.

Obwohl sie eine der wenigen Künstlerinnen ihres Genres war und aus dem kleinen Dorf «Schwanden» in einer Bergregion im Osten der Schweiz stammte, spielte sie eine zentrale Rolle in der Grosvenor School of Modern Art.

Lill wurde ausführlich in der Ausstellung „Machine Age: Rhythms of Modern Life, 1914-1939” vorgestellt, die 2008 im Museum of Fine Arts in Boston und im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen war.

Lills Werke befinden sich in zahlreichen bedeutenden Museumssammlungen, darunter die Art Gallery of New South Wales, Sydney, AU; Art Gallery of Ontario, Toronto, CDN; British Museum, London, UK; Cleveland Museum of Art, OH; Graphische Sammlung ETH, Zürich, CH; Herbert F. Johnson Museum of Art, Cornell University, Ithaca, NY; Kunsthaus Glarus, CH; Metropolitan Museum of Art, NY; Minnesota Institute of Art, MN; Museum of Fine Arts, Boston, MA; Museum of New Zealand, NZ, National Gallery of Australia, Canberra, AU; Rhode Island School of Design, RI und dem Victoria and Albert Museum, London, UK.

Zur Künstlerin

 

Ohne Titel

Künstler:in

Lill Tschudi

Datiert

1983

Technik

Aquarell

Rahmen

Holzrahmen weiss

Masse mit/ohne Bilderrahmen

42 x 52 cm / 23 x 30 cm

Preis

CHF 550.—